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Knäckebrot einfach selbst machen

Mit einer Schüssel auf dem Tisch, einem Löffel in der Hand und dem Gefühl, sich selbst ein bisschen Zeit zu schenken. Dieses Knäckebrot entsteht genau so, ruhig, ohne Eile, und am Ende liegt etwas Knuspriges da, das einfach gut tut.

Dieses Rezept ist wunderbar anfängerfreundlich, weil du eigentlich nur alle Zutaten miteinander verrührst, die Masse ruhen lässt und dann in Ruhe backst. Mehr ist es nicht. Und selbst wenn die Stücke am Ende nicht alle gleich aussehen, ist das überhaupt nicht schlimm. Gerade das Selbstgemachte darf Ecken, Kanten und Persönlichkeit haben.

Zutaten:

  • 130 g Dinkelvollkornmehl
  • 130 g kernige Haferflocken oder zarte Haferflocken
  • 130 g gemischte Körner (z. B. Sonnenblumenkerne, Sesam, Leinsamen, Kürbiskerne)
  • 1,5–2 TL Salz
  • 50 g Öl (z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 400 g Wasser
  • etwas Körner zum Bestreuen

1. Alles zusammenbringen
Gib alle Zutaten in eine Schüssel und rühre sie in Ruhe zusammen. Es darf ruhig ein weicher, etwas breiiger Teig sein, er wird noch fester.

2. Zeit wirken lassen
Lass die Mischung etwa 2 Stunden oder über Nacht stehen. Die Körner trinken das Wasser und es wird breiiger.

3. Den Ofen wärmen
Heize den Ofen auf 160 °C Umluft vor.

4. Sanft verstreichen
Streiche die Hälfte der Masse dünn auf ein Blech oder Backpapier. Es muss nicht perfekt sein. Streue ein paar Körner darüber, wenn du magst.

5. Erstes Backen
Backe alles für 20 Minuten. Die Oberfläche wird fester, aber noch nicht knusprig.

6. In Stücke brechen oder schneiden
Nimm das Blech heraus und schneide oder brich die Fläche in Stücke – ganz so, wie es sich richtig anfühlt.

7. Zu Ende backen
Gib alles noch einmal für etwa 30 Minuten in den Ofen, bis die Stücke trocken und knusprig sind.

8. Abkühlen lassen
Lass das Knäckebrot ganz in Ruhe auskühlen, bevor du es in eine Dose legst.

Es muss hier nichts perfekt sein. Jedes Blech wird ein bisschen anders und genau das ist schön. Vielleicht sitzt du später da, ein Stück in der Hand, und hörst dieses leise Knacken. Und für einen Moment ist alles ganz einfach: etwas Selbstgemachtes, ein ruhiger Tisch, und das gute Gefühl, dass genau das gerade reicht.

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