Eine cremige Pilzpfanne
Die Pilze bringen ganz von selbst dieses herrlich herzhafte Umami mit, dass alles so warm und rund schmecken lässt.
Manchmal braucht es gar nicht viel. Ein leiser Abend, eine kleine Pfanne und ein Duft, der langsam durch die Küche zieht. Pilze gehören für mich zu diesen ruhigen Zutaten. Sie drängen sich nicht auf, aber sie tragen so viel Wärme in sich.
Zutaten:
- 300 g Pilze (z. B. Champignons), in Scheiben geschnitten
- 1 Zwiebel, klein geschnitten
- 2 EL Sojasauce
- 200 ml Sahne
- etwas Pfeffer
- 2 EL Petersilie, gehackt
- Parmesan nach Geschmack
- optional etwas Butter oder Öl
Erhitze eine Pfanne auf mittlerer Stufe und gib etwas Butter oder Öl hinein. Die Zwiebel kommt zuerst hinein. Lass sie 2–3 Minuten weich werden – sie soll nur sanft glasig sein, nicht dunkel. Gib die Pilze dazu und rühre alles um. Anfangs wirken es viele, aber sie fallen schnell zusammen. Lass sie etwa 5–7 Minuten braten, bis sie weich sind. Jetzt kommt die Sojasauce dazu. Kurz umrühren, dann die Sahne hineingießen. Alles ein paar Minuten leise köcheln lassen, bis die Sauce cremig wirkt. Mit Pfeffer würzen, etwas Parmesan einrühren und zum Schluss die Petersilie dazugeben.
Wenn sich etwas nicht ganz richtig anfühlt: bleib einfach ruhig dabei. Dieses Gericht verzeiht viel und findet seinen eigenen Weg. Setz dich damit an den Tisch, vielleicht mit einem Stück Brot in der Hand. Es ist kein großes Gericht – aber eines, das still gut tut. Und manchmal ist genau das alles, was ein Abend braucht
