Hörst du auch überall das Wort Umami ?
Diese kleinen Herzhaft-Momente beim Kochen die plötzlich alles so viel schöner machen.
Manchmal gibt es diese Gerichte, bei denen man nach dem ersten Bissen denkt: „Mmh, das ist jetzt richtig gut.“ So ein warmer, runder, herzhafter Geschmack, der einfach glücklich macht. Genau das ist Umami, dieser kleine Held in der Küche. Seit ich Umami bewusst nutze, koche ich viel entspannter und trotzdem viel leckerer. Umami ist sozusagen der fünfte Grundgeschmack, neben süß, sauer, salzig und bitter. Er schmeckt rund, warm und vollmundig, wie eine Umarmung für den Gaumen. Und das Schöne ist, du musst keine exotischen Zutaten kaufen. Umami steckt oft in Lebensmitteln, die wir sowieso lieben: Parmesan, Tomaten (auch getrocknete), Pilze, Sojasauce und Miso. Und nein Umami ist kein Gewürz! Manche denken, man müsste ein Pulver streuen, um Umami zu bekommen. Es ist der Geschmack selbst. Gewürze und Zutaten wie Tomatenmark, Pilze und Sojasauce verstärken nur diesen herrlichen Geschmack. Ein kleiner Tipp für dich, wenn du das nächste Mal denkst „irgendwas fehlt…“, dann greif lieber zu Tomatenmark, Sojasauce, Parmesan, Pilzen oder Miso. Plötzlich schmeckt alles gleich viel runder, herzlicher und du merkst, dass es die kleinen Details sind, die Kochen so gemütlich machen. Essen darf Liebe sein. Essen darf Wärme sein. Und Umami ist so ein kleiner, stiller Helfer dabei.
