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Was Farben mit uns machen und warum das so spannend ist

Ich finde es jedes Mal wieder faszinierend, wie ein Raum sich allein durch eine Farbe anders anfühlen kann. Wärmer. Klarer. Oder plötzlich ganz leicht. In diesem Beitrag möchte ich mit dir entdecken, warum Farben so eine Wirkung auf uns haben und warum es sich lohnt, ihnen im Alltag ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Kennst du das, wenn du in einen Raum kommst und sofort das Gefühl hast, ohne dass du überhaupt sagen könntest, warum? Manchmal ist es „Oh wow, hier ist es richtig gemütlich“, manchmal „Hier werde ich irgendwie unruhig“ oder „Das fühlt sich so…kühl an.“ In vielen Fällen liegt das an den Farben. Ich erzähle dir heute mal ein bisschen was über Farbpsychologie, also darüber, wie Farben auf unsere Stimmung wirken, was sie symbolisieren und warum wir manche Farbtöne lieben und andere instinktiv meiden. Farben wirken nicht auf jeden Menschen identisch. Erinnerungen, Kultur, Persönlichkeit und sogar Tagesform spielen mit rein. Aber es gibt ziemlich spannende psychologische Grundmuster, die sich bei vielen Menschen wiederholen. Unser Gehirn arbeitet ständig im Energiesparmodus. Es bewertet blitzschnell: sicher oder unsicher? angenehm oder unangenehm? warm oder kalt? aktiv oder ruhig? Farben sind dabei ein Shortcut für das Nervensystem. Warme Farben wie Rot, Orange, Gelb wirken aktivierend, emotional, „näher“. Kalte Farben wie Blau, Grün, Violett wirken beruhigend, distanzierter, „weiter“. Helle Farben wirken leicht, offen, freundlich. Dunkle Farben wirken schwerer, elegant, ernst und manchmal bedrückend. Jede Farbe hat so ihre ganz eigene Persönlichkeit.

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