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Römersalat mit Linsen, für Tage ohne Anspruch

Gerade die einfachen Salate, die sich wie eine kleine Pause anfühlen sind oft die, die mich beglücken. Wenn ich die knackigen Blätter wasche, die Linsen in die Schüssel gebe und das Dressing langsam verrühre, fühlt sich die Küche wie Zuhause an. Dieser Römersalat mit Linsen ist kein lautes Essen, eher eines, das guttut und den Tag freundlicher ausklingen lässt.

Zutaten:

  • 2 Römersalate
  • 1/2 Schafskäse
  • 100 g gekochte
  • etwas Olivenöl
  • etwas Balsamico-Essig
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Honig

Wenn du dir bei den Mengen etwas unsicher bist: Das ist bei Salat ganz entspannt. Du kannst am Ende immer noch ein wenig mehr oder weniger dazugeben.

Der Salat wird mit den Händen gezupft, die Blätter dürfen unterschiedlich groß sein. Die Linsen kommen dazu, einfach so, ohne sie aufzuwärmen oder zu verstecken. Sie bringen etwas Erdiges mit, etwas Beruhigendes. Der Schafskäse wird darüber gebröselt, nicht gleichmäßig, eher beiläufig. Manche Bissen sind salziger, andere fast pur. Das fühlt sich richtig an.

Das Dressing rühre ich schnell zusammen. Olivenöl, heller Balsamico, ein Löffel Senf, ein bisschen Honig. Salz und Pfeffer nach Gefühl. Kein Abmessen, eher Abschmecken. Es soll mild sein, nicht dominant. Nur so viel, dass alles verbunden wird, ohne sich aufzudrängen. Wenn alles vermischt ist, sieht der Salat nicht perfekt aus. Die Blätter knicken, die Linsen verschwinden teilweise, der Käse schmilzt ein wenig zwischen dem Grün. Genau das mag ich daran. Er wirkt ehrlich. Wie ein Essen, das keinen Anlass braucht.

Ich esse ihn oft an Abenden, wenn der Tag langsam ausläuft. Mit einer Gabel in der Hand, vielleicht noch einem Stück Brot dazu. Es ist kein Salat, der beeindrucken will. Er will nur da sein. Satt machen, ein bisschen erden, ein kleines Gefühl von Zuhause hinterlassen.

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