Ein liebevoller Tisch ist wie ein kleines Ankommen

Tischdekoration ist wie ein Zuhause-Gefühl, das sagt: Du darfst es dir schön machen. Einfach so.

Manchmal braucht es gar nicht viel, damit sich ein Zuhause wieder nach Zuhause anfühlt. Nicht perfekt. Nicht geschniegelt. Nicht „wie aus dem Katalog“. Sondern warm. Echt. Und so, dass du einmal tief durchatmen kannst, wenn du den Raum betrittst. Ich liebe Tischdekoration genau deshalb. Weil sie nicht nur hübsch ist, sondern irgendwie auch ein kleines Zeichen an dich selbst: „Ich darf es mir schön machen. Einfach so.“ Und weißt du was? Du musst dafür nicht viel kaufen. Manchmal reich schon eine Kerze, auch wenn sie schon halb runtergebrannt ist. Ein Zweig aus dem Garten oder vom Spaziergang. Eine Zitrone in einer kleinen Schale. Ein Stoffservietten-Moment oder einfach ein schönes Glas. Ein bisschen Natur auf dem Tisch, ohne Plan, ohne Druck. Ich mag es, wenn ein Tisch so aussieht, als hätte jemand dort gelacht. Als wäre da Leben. Als dürfte man sich hinsetzen, ohne Angst zu haben, etwas „kaputt zu machen“. Wenn ich dekoriere, frage ich mich nicht: „Was passt perfekt zusammen?“ Sondern eher: „Was fühlt sich heute gut an?“ Vielleicht ist es ein bisschen ruhiger. Vielleicht ein bisschen heller. Vielleicht ein bisschen mehr „ich“. Und wenn du gerade eine Zeit hast, in der dir alles zu viel ist, dann ist Tischdeko auch okay in mini. Eine einzige Blume in einem Glas. Eine Kerze. Mehr muss es nicht sein. Manchmal ist es genau das die größte Form von Fürsorge. Ich hoffe du machst es dir heute ein kleines bisschen schön. Nicht für Besuch. Nicht für Fotos. Sondern für dich. Wie eine kleine Umarmung, nur aus Licht, Natur und einem Hauch Zuhause.

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